SSK-Championat
= Jahresgesamtwertung = Schweizermeister je Kategorie:
Für
das SSK-Championat (Schweizermeisterschaft und Jahrgangswertung
Kategorien Kids und Junior) werden die fünf 5 besten
Rennresultate sowie das Finalresultat addiert. Um am Saisonfinal
teilnehmen zu können, muss der Lizenzfahrer vor dem
Final an mindestens 3 Rennen teilgenommen haben.
Das
Finalresultat zählt doppelt. Der Jahrgangscup gilt
nur für die Kategorien Kids und Junior. Bei Punktgleichheit
entscheidet in erster Priorität das Finalresultat.
Die 7 Schweizermeister erhalten bis zur Sommermeisterschaft
eine frei wählbare fixe "Goldnummer" (Nummer
1-99) Die Jahrgangsgewinner erhalten bis zur Sommermeisterschaft
eine frei wählbare fixe "Silbernummer"
(Nummer 1-99)
SSK-Sommermeisterschaft
= Sommermeisterchampion je Kategorie:
Für
die SSK-Sommermeisterschaft der Systemkategorien werden
die drei besten Rennresultate bis zur Sommerpause addiert.
Bei Punktgleichheit entscheidet in erster Priorität
das nächstbessere Resultat.
Rennjury:
Für
jedes Rennen wird vom Veranstalter eine verantwortliche
Rennjury gebildet. Diese besteht in der Regel aus 1 Vertreter
des Veranstalters (Organisator), dem Technischen Delegierten
SSK (sofern anwesend), dem verantwortlichen Zeitmesser,
und einem neutralen, rennerfahrenen Fahrervertreter. Bei
Interessenskonflikt oder Abwesenheit eines Jurymitgliedes
bestimmt der Veranstalter ein Ersatzmitglied. Die Rennjury
hat die Kompetenz, das Rennen jederzeit abzubrechen, Fahrer
zu disqualifizieren und den Rennparcours aus Sicherheitsgründen,
Unfallgefahr, etc. abzuändern oder in begründeten
Ausnahmefällen auf Absolvierung des zweiten und dritten
Laufes zu verzichten (witterungsbedingte Einflüsse
etc.).
Die
Rennjury beurteilt und entscheidet über eingereichte
Einsprachen abschliessend.
Teilnehmerausrüstung:
Der
Teilnehmer muss folgende Ausrüstung tragen:
- Integralsturzhelm
(im Kinnbereich geschlossener Motorradhelm)
- Lange
Hosen oder Overall
- Fester
Langarmpullover oder Overall
- Geschlossene
Schuhe
- Geschlossene
Handschuhe
Wer
diese Ausrüstungsvorschriften nicht erfüllt,
erhält Startverbot!!
Startnummern:
Die
von der SSK oder dem Veranstalter abgegebenen Klebestartnummern
und Sponsorenkleber für die Seifenkiste sind auf
der Seifenkiste vorne, gut sichtbar, anzubringen. Die
von der SSK oder dem Veranstalter zur Verfügung gestellten
Stoffstartnummern sind von den Teilnehmern während
des Rennens zu tragen und nach Beendigung des letzten
Wertungslaufes ohne Aufforderung zurück zu geben.
Kontrolle
der Seifenkisten:
Bei
jedem SSK-Rennen werden die Seifenkisten vor dem ersten
Rennlauf auf Fahrtüchtigkeit und Einhaltung der Bauvorschriften
einer Kontrolle durch einen Technischen Delegierten geprüft.
Jeder Teilnehmer muss mit rennbereiter Seifenkiste persönlich
zur Wagenkontrolle erscheinen.
Eine
Seifenkiste, welche nicht den Bauvorschriften entspricht
oder während einem Rennlauf einen Defekt erleidet,
kann bis zum Start des nächsten Laufes gemäss
dem gültigen Baureglement repariert oder angepasst
werden. Gewertet werden nur abgenommene Seifenkisten.
(einzige Ausnahme siehe "Zeitzuschläge für
Übergewicht oder zuwenig Bodenfreiheit für Neumitglieder
im ersten Rennen")
Eine
umgebaute oder reparierte Seifenkiste ist vom Teilnehmer
unaufgefordert dem Technischen Delegierten zur erneuten
Kontrolle vorzuführen. Nachkontrollen vom SSK-Delegierten
sind jederzeit möglich. Entspricht die Seifenkiste
bei einer Nachkontrolle nicht (mehr) dem Reglement, führt
dies zur Disqualifikation, das heisst, der Fahrer erhält
für dieses Rennen keine SSK-Punkte.
Entspricht
die Kiste dem Rennreglement des Veranstalters, darf der
Fahrer starten und wird in der entsprechenden Kategorie
oder notfalls "ausser Konkurrenz" gewertet.
(hängt vom Veranstalter ab) Nur wenn die Verstösse
sicherheitsrelevant sind, erhält der Fahrer Startverbot.
Rennläufe und Zeitmessung:
Die
Zeitmessung erfolgt in der Regel elektronisch.
Ein
Seifenkistenrennen besteht in der Regel aus drei Wertungsläufen,
wobei die zwei besseren für die Rangliste gewertet
werden (Ausnahme andere Regelung des Veranstalters). Bei
Zeitgleichheit entscheidet in erster Priorität die
beste Laufzeit, in zweiter Priorität die bessere
dritte Laufzeit.
Rennlauf:
Die
Seifenkiste muss beim Start aus eigener Kraft von der
Startrampe rollen. Jegliche Starthilfe ist untersagt.
Während der Fahrt darf die Seifenkiste zur Beschleunigung
nicht verlassen werden. Die Beschleunigung mit fremder
Hilfe oder mit den Händen des Fahrers ist nicht gestattet.
Ausnahme sind Fahrfehler mit folgendem Stillstand der
Seifenkiste und Orientierung in falsche Fahrtrichtung
oder eine Kollision mit Hindernissen und vollständigem
Stillstand der Seifenkiste.
Zeitzuschläge für
Fahrfehler:
(Sofern
der Veranstalter eigene Zuschlagsfaktoren verwendet, so
gelten die Zuschläge des Veranstalters!!)
Vorschlag
SSK:
-
Berühren und verschieben von Leitkegeln, Strohballen,
Hindernissen = kein Zeitzuschlag
-
Kontrollkugel fällt aus dem SSK-Leitkegel = 0.5 Sekunden
Zuschlag pro Kugel, egal ob der Leitkegel verschoben ist
oder nicht
- Auslassen,
umfahren eine Tores = 5.0 Sekunden
- Auslassen
eines Wahlslaloms = 10.0 Sekunden
Zeitzuschläge
für Übergewicht oder zuwenig Bodenfreiheit (für
Neumitglieder im ersten Rennen):
Diese
Regelung gilt nur für Neumitglieder im ersten Rennen,
sofern ein Umbau bis zum Start des Laufes nicht möglich
ist. Regelung ab dem zweiten Rennen = Start ausser Konkurrenz
möglich, jedoch keine SSK-Punkte.
- Zeitzuschlag
bei Übergewicht oder zuwenig Bodenfreiheit = jeweils
1.0 Sek. pro Lauf
Fahrbehinderung und Rennlaufwiederholung:
Als
Grund für eine Rennlaufwiederholung gilt eine offensichtliche
Fahrtbehinderung durch im Weg stehende Personen, Tiere
oder ähnliche Vorfälle. Auf der Strecke liegende
kleine Steine etc. oder andere natürliche Hindernisse
berechtigen nicht zu einer Laufwiederholung. Der Teilnehmer
hat die Behinderung umgehend durch klar sichtbares Handerheben
den folgenden Streckenposten und der Zeitmessung anzuzeigen
sowie die eigene Fahrt so zu verlangsamen, dass die nachfolgenden
Teilnehmer nicht behindert werden. Die Streckenposten
sind angehalten, den Vorfall raschmöglichst der Zeitmessung
zu melden. Nach der Zieldurchfahrt muss der Teilnehmer
die Behinderung dem verantwortlichen Zeitmesser persönlich
mitteilen. Wird eine Behinderung von den Streckenposten
und der Rennjury nicht anerkannt, entfällt das Recht
auf Laufwiederholung.
Einsprachen:
Die
Resultatlisten (Laufzeiten und Fehlerzuschläge) werden
nach jedem Rennlauf veröffentlicht (Lautsprecherdurchsage/Laufprotokoll).
Einsprachen der Teilnehmer gegen die Wertung müssen
innerhalb 15 Minuten nach Veröffentlichung eingereicht
werden. Später mitgeteilte Einsprachen werden nicht
anerkannt. Der Entscheid der Rennjury gilt als abschliessend.
Das
vorliegende Rennreglement wurde an der Generalversammlung
2006 in diesem Sinn gutgeheissen